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Die meisten Reisenden sehen Griechenland als Land antiker Ruinen und sonnenverwöhnter Inseln. Doch nur wenige wissen, dass du mit einem Hausboot direkt auf der Ägäis, dem Ionischen oder dem Mittelmeer wohnst, also auf genau den Gewässern, die die westliche Zivilisation geprägt haben. Mit über 13.600 Kilometern Küste, mehr als 2.000 Inseln und einer Landschaft mit 11 verschiedenen Klimazonen ist Griechenland wie geschaffen für ein Leben am Wasser. Ein Hausbooturlaub bietet dir etwas, das kein Hotel und keine Villa kann: Du schläfst mit dem sanften Plätschern der Wellen ein, wachst mit Panoramablick aufs Meer auf und trittst hinaus in eine Welt aus türkisfarbenen Buchten und weiß getünchten Dörfern.
Griechenland ist ein gebirgiges Land im Südosten Europas und bildet die Südspitze der Balkanhalbinsel. Im Norden grenzen Albanien, Nordmazedonien und Bulgarien an, im Osten die Türkei. Drei Meere umschließen das Land: die Ägäis im Osten, das Ionische Meer im Westen und das Mittelmeer im Süden. Rund 80 Prozent der Fläche sind gebirgig, das Pindos-Gebirge zieht sich wie ein Rückgrat durchs Festland. Der Olymp, mythische Heimat der Götter, ist mit 2.917 Metern der höchste Gipfel. Insgesamt umfasst Griechenland etwa 131.957 Quadratkilometer, rund 17 Prozent davon sind Inseln. Je nach Zählweise gibt es zwischen 1.200 und 6.000 Inseln, von denen nur etwa 170 bis 227 bewohnt sind. Zu den größten zählen Kreta, Euböa, Rhodos, Korfu, Kefalonia und Lesbos.
Griechenland hat überwiegend Mittelmeerklima mit heißen, trockenen Sommern und milden, feuchteren Wintern. In Athen liegen die Temperaturen im Januar bei etwa 10 Grad, im Hochsommer steigen sie oft über 33 Grad. Von Mai bis Oktober scheint besonders viel Sonne, in Athen fast 2.800 Stunden pro Jahr. Ideal für einen Hausboottrip sind Mai und Juni sowie September bis Anfang Oktober. Dann ist es warm, aber angenehm, und die Hauptsaison ist noch nicht auf dem Höhepunkt oder schon vorbei. Im Juli und August kann der Meltemi wehen, ein kräftiger, trockener Nordwind in der Ägäis. Auf See kann er stark sein, im Hafen sorgt er jedoch für angenehme Abkühlung. Die Ionischen Inseln im Westen sind meist geschützter und im Hochsommer ruhiger.
Ein Hausboot in Griechenland ist keine Kreuzfahrt und kein Segeltörn. Die Boote liegen fest in malerischen Häfen und Marinas und bleiben an Ort und Stelle. Du wohnst also in einer schwimmenden Unterkunft mit echter Wasseradresse. Darum ist das Erlebnis so besonders:
Griechenland ist weit mehr als Santorini und die Akropolis. Hier ein paar besondere Highlights:
Der Flughafen Athen ist das wichtigste Drehkreuz und gut angebunden an EU, USA, Nahost und Australien. Auch Thessaloniki ist ein wichtiger Airport im Norden. Von dort kommst du per Inlandsflug oder Fähre weiter. Fährfahrten gehören in Griechenland einfach dazu.
Gezahlt wird mit dem Euro. In touristischen Regionen kommst du mit Englisch gut zurecht. Ein paar griechische Wörter wie "efcharisto" oder "yia sas" öffnen dir viele Türen.
Die griechische Küche ist Teil des von der UNESCO anerkannten mediterranen Kulturerbes. Olivenöl, Gemüse, Fisch und Käse stehen im Mittelpunkt. Gegessen wird oft spät und ausgiebig, meist mit vielen kleinen Meze zum Teilen. Trinkgeld von 5 bis 10 Prozent ist üblich.
Mai, Juni, September und Anfang Oktober sind ideal mit 20 bis 30 Grad und weniger Trubel. Juli und August sind heiß und sehr gefragt, also buche am besten frühzeitig.
Die Hausboote liegen dauerhaft im Hafen. Du steuerst sie nicht selbst und brauchst keinerlei Erfahrung. Sie sind deine schwimmende Basis, von der aus du die Umgebung zu Fuß, per Fähre oder einfach beim Sprung ins Meer entdeckst.
Morgens auf dem Deck sitzen, während die Sonne über dem Hafen aufgeht und Fischerboote auslaufen, hat etwas Magisches. Ein Hausbooturlaub in Griechenland bedeutet Nähe zum Wasser, Freiheit und echtes Inselgefühl. Egal ob im Ionischen Meer, in einer Marina bei Athen oder auf einer Kykladeninsel: Du bist genau am richtigen Ort. Buche jetzt dein Hausboot und entdecke Griechenland Welle für Welle.