Tipps für Hausbootbesitzer

So sorgen Sie für die Sicherheit Ihres Hausboots

Das Leben auf einem Hausboot oder das Mieten eines für den Urlaub macht großen Spaß. Achten Sie dabei jedoch immer auf die Sicherheit. Der Hausbootbrand in Vancouver letzte Woche hat uns an die Wichtigkeit dieser Regel erinnert!


Der Aufenthalt auf einem Hausboot ist wohl das freiste Leben, das Sie führen können, aber das bedeutet nicht, dass Sie dabei völlig sorgenfrei sein müssen. Es gibt viele Gefahren, die Sie, wenn Sie keine Maßnahmen ergreifen, um sie zu vermeiden, in wirklich brenzlige Situationen bringen können. Genau wie Sie Sicherheitspläne benötigen, wenn Sie sich an Land niederlassen, gilt das Gleiche für Wasserbewohner. Die folgenden Dinge sollten Sie beachten, damit Sie nicht übertreiben … im wahrsten Sinne des Wortes.


1) Halten Sie Wasser aus dem Boot fern

Wenn Sie darüber nachdenken, kann ein Boot nur sinken, wenn es mit Wasser überflutet wird. Und eine weitere sehr wichtige Sache, die Sie wissen sollten, ist, dass das Wasser in den meisten Fällen nicht von außen, sondern von innen kommt. Stellen Sie sich den Schaden vor, den ein einfacher Wasserschlauch anrichten kann, der in Ihrem Boot leckt, ohne dass Sie es bemerken. Insbesondere wenn das Wasser im Wasserversorgungssystem im Winter gefriert, dehnt sich das Eis sehr wahrscheinlich aus und verursacht ein Leck. Wenn das Wasser geschmolzen ist, besteht eine große Chance, dass das Wasser wieder zu fließen beginnt. In Ihr Boot! Stellen Sie daher immer sicher, dass in Ihrem Wassersystem kein Wasserdruck herrscht, wenn Sie mit starker Kälte rechnen.

Sicherheitswasserleitungen für Hausboote

Nicht isolierte Wasserleitungen können im Winter einfrieren und beim Abtauen zu Undichtigkeiten führen. Die Folge: Wasser dringt in Ihr Hausboot ein und lässt es schließlich sinken.


2) Halten Sie eine Pumpe in der Nähe

Als Faustregel gilt, dass sich Wasser nur an der Außenseite des Bootes befinden sollte. So wie eine Schmutzwasserpumpe unerlässlich ist, um Ihr Haus an Land wasserfrei zu halten, ist eine Wasserpumpe unerlässlich, um Ihr Hausboot nicht sinken zu lassen. Bereiten Sie sich auf Naturkatastrophen und unvorhergesehene Lecks vor, indem Sie eine Pumpe haben, die jederzeit mit kontinuierlicher Leistung einsatzbereit ist.

Und platzieren Sie die Pumpe nicht im untersten Teil Ihres Bootes (so praktisch das auch erscheinen mag, gut verstaut unter der Luke im Boden), denn das ist die erste Stelle, die Sie im Falle eines Lecks nicht erreichen können!


Sicherheit auf Hausbooten – halten Sie Ihre Pumpe hoch und trocken

Eine Pumpe kann im Falle eines Lecks in Ihrem Hausboot lebenswichtig sein. Stellen Sie jedoch immer sicher, dass Sie sie im Notfall erreichen können, zum Beispiel am Dock.


3) Kohlenmonoxid, der lautlose Killer …

Kohlenmonoxid ist tödlich, weil Sie gar nicht wissen, dass es in der Luft ist. Um Ihr Hausboot vor dieser Gefahr zu schützen, sorgen Sie dafür, dass Sie immer für eine gute Belüftung sorgen. Besonders, wenn Sie Ihr Boot mit Gas, Benzin oder Diesel heizen oder wenn Sie einen Motor im Boot haben. Stellen Sie immer sicher, dass die Motorabgase sicher aus dem Boot geblasen werden. Und zu guter Letzt: Installieren Sie immer geeignete CO-Melder in Ihrem Hausboot, die Sie im Falle eines Lecks warnen.


Sicherheit auf Hausbooten: Kohlenmonoxid-Alarm

Dieses einfache und günstige Gerät kann Ihr Leben retten: der Kohlenmonoxidmelder. Auf einem Hausboot unverzichtbar!


4) Immer wissen, wo man ist

Wenn Sie in einem Haus wohnen, sind Feuerwehr und Sicherheitskräfte in der Nähe und wissen, wo Sie sind. Das gilt jedoch nicht für ein Hausboot. Wenn Sie anlegen, ist es wichtig, Ihre GPS-Koordinaten zu kennen, falls Sie jemanden brauchen, der Sie rettet oder Ihnen zu Hilfe kommt.

Wenn Sie ein Hausboot mieten, machen Sie sich unbedingt mit den Notausgängen vertraut, damit Sie im Notfall nicht eingeschlossen werden.


5) Brände stoppen, sobald sie entstehen

So wie Sie in jedem Haus einen Feuerlöscher in der Nähe des Herdes haben sollten, sollten Sie auf einem Boot mehrere Feuerlöscher in der Nähe von brennbaren Gefahren haben. Bewahren Sie nicht nur einen auf, sondern mehrere an den Stellen, an denen Sie sie am schnellsten brauchen – je größer das Boot, desto mehr brauchen Sie. Auf einem Hausboot haben Sie nicht viel Zeit, ein Feuer zu löschen. Stellen Sie sicher, dass Sie immer wissen, wo sich Feuerlöschgeräte befinden, um ein Feuer sofort zu löschen. Auf einem Boot ist ein sogenannter „B1-Feuerlöscher“ erforderlich, der zum Löschen von „Bränden brennbarer Flüssigkeiten“ entwickelt wurde.


Sicherheitsfeuerlöscher für Hausboote

Ebenfalls ein Muss auf jedem Hausboot: ein Feuerlöscher der Klasse B-1. Je größer das Boot, desto mehr Feuerlöscher werden benötigt.




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