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Hausboot vermietung Lelystad - 2 Hausboote

Empfohlen Preis: niedrig bis hoch Preis: hoch bis niedrig Anzahl der Bewertungen Am besten bewertet Sofortige Buchung möglich
Miete von
$265
Pro Nacht

Oktopus-Loft 1

NL, Niederlande, Provinz Flevoland, Lelystad 4 Schlafplätze, 2 Schlafzimmer, 5.0 (4)

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Three masted Schooner 'Rumor of Friesland'

NL, Niederlande, Nordholland, Lelystad 41 Schlafplätze, 14 Schlafzimmer, 5.0 (2)

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Durchschnittliche Bewertung in Lelystad: 5 von 5 basierend auf 6 Bewertungen.

Wir haben 2 Hausboote in Lelystad, Mit einer Summe von 45 Nächte Mit Preisen die von $265 bis $265 reichen Pro Nacht.

Eine Stadt auf ehemaligem Meeresboden: Willkommen in Lelystad

Stell dir vor, du wachst auf einem Hausboot in einer Stadt auf, die komplett auf zurückgewonnenem Land gebaut wurde, und deine Unterkunft schwimmt über dem, was früher Meeresgrund war. Genau dieses außergewöhnliche Erlebnis bietet dir Lelystad in den Niederlanden. Die bemerkenswerte Stadt liegt rund drei Meter unter dem Meeresspiegel und wurde auf dem Boden der ehemaligen Zuiderzee errichtet. Gegründet 1967 und benannt nach dem brillanten Ingenieur Cornelis Lely, der den Damm entwarf, der die Landgewinnung erst möglich machte, ist Lelystad ein lebendiges Zeugnis niederländischer Ingenieurskunst und ihres jahrhundertelangen Kampfes gegen das Wasser.

Ein Hausboot in Lelystad zu buchen heißt, an einem Ort zu wohnen, an dem menschlicher Wille offenes Wasser in lebendiges Land verwandelt hat. Die Stadt ist die Hauptstadt von Flevoland, der jüngsten Provinz der NL, und liegt nur etwa 40 Kilometer nördlich von Amsterdam. Gut erreichbar, aber angenehm abseits der typischen Touristenrouten.

Warum dein nächster Trip ein Hausboot in Lelystad sein sollte

Es gibt viele gute Gründe, sich für ein Hausboot in Lelystad für deinen Urlaub oder Kurztrip zu entscheiden:

  • Ein absolut einzigartiges Setting: Du schläfst auf dem Wasser in einer Stadt, die vor wenigen Jahrzehnten noch unter Wasser lag. In der Umgebung gibt es mehrere Yachthäfen und ein Kanalsystem, das über eine Schleuse mit dem großen Markermeer verbunden ist.
  • Perfekter Ausgangspunkt zum Entdecken: Lelystad ist flächenmäßig die größte Gemeinde der NL, auch wenn ein großer Teil davon aus dem Markermeer und dem IJsselmeer besteht. Das sorgt für endlose Wasserblicke und viel Natur.
  • Raus aus den Massen: Im Gegensatz zu den vollen Grachten von Amsterdam geht es in Lelystad deutlich ruhiger zu, bei gleichzeitig sehr guten Verkehrsverbindungen in andere Städte.
  • Natur direkt vor der Tür: Das international bekannte Naturschutzgebiet Oostvaardersplassen liegt ganz in der Nähe, und die brandneuen künstlichen Marker Wadden Inseln erreichst du mit der Fähre vom Hafen Lelystad aus.
  • Ganzjahresziel: Ob im Sommer mit Wasser und Outdoor-Aktivitäten oder im Winter für gemütliche Entdeckungen drinnen, Lelystad hat zu jeder Jahreszeit etwas zu bieten.

Hausboote in dieser Region der NL liegen meist fest vertäut in schönen Häfen oder entlang von Kanälen. Du hast also eine stabile, komfortable Unterkunft mit freiem Blick aufs Wasser, ohne selbst navigieren zu müssen. Dein schwimmendes Zuhause wird zum ruhigen Rückzugsort, von dem aus du die ganze Region erkundest.

Land Art, Riesenskulpturen und ein kauernder Mann im Wasser

Lelystad überrascht mit Kunst und Natur-Highlights, die die meisten Besucher komplett verpassen:

Exposure: Der 26 Meter hohe kauernde Riese

Auf einem Wellenbrecher zwischen Land und Wasser steht die Skulptur Exposure des britischen Künstlers Antony Gormley. Sie zählt zu den eindrucksvollsten Kunstwerken im öffentlichen Raum in Europa. Die 26 Meter hohe Figur besteht aus über 5.000 Stahlelementen und blickt über das Markermeer. Ihre transparente Form ist von den Strommasten inspiriert, die Flevoland wie ein Nervensystem durchziehen. Die Einheimischen haben ihr liebevoll einen Spitznamen gegeben. Schon von Weitem ergibt die kauernde Figur eine unvergessliche Silhouette am niederländischen Himmel. Besonders bei Sonnenauf- und Sonnenuntergang wird sie zu einem dunklen Umriss vor dem leuchtenden Horizont.

Naturschutzgebiet Oostvaardersplassen

Dieses 56 Quadratkilometer große Wildnisgebiet ist eines der spannendsten Rewilding-Projekte Europas. Ursprünglich als Industriefläche geplant, übernahm die Natur das Gelände, als es nach der Trockenlegung des Flevopolders 1968 ungenutzt blieb. Heute leben hier Tausende Gänse und Wasservögel sowie Herden von Heckrindern, Konik-Pferden, der größten Wildpferdherde Europas, Rothirsche und Füchse. Du kannst an Safaris mit Rangern teilnehmen oder das Gebiet auf eigene Faust per Rad oder zu Fuß erkunden.

Marker Wadden: Inseln, die es früher nicht gab

Eine kurze Fährfahrt vom Hafen Lelystad bringt dich zu den Marker Wadden, einem künstlichen Archipel, der zwischen 2016 und 2021 angelegt wurde. Die fünf Inseln entstanden aus Sand, Schlick und Ton, um die Natur im Markermeer zu stärken. Heute findest du dort Wanderwege von 2,5 bis 12 Kilometern, Vogelbeobachtungshütten, Sandstrände und das Gefühl, weit weg vom Alltag auf einer einsamen Insel zu sein. Die Überfahrt dauert etwa 45 Minuten und ist Teil des Erlebnisses.

Fünf Dinge, die die meisten Touristen nie entdecken

Lass die bekannten Spots links liegen und erlebe Lelystad wie jemand, der sich wirklich auskennt:

  1. Bisons, Elche und Przewalski-Pferde im Natuurpark Lelystad treffen: Dieses 400 Hektar große Naturgebiet beherbergt bedrohte eurasische Tierarten wie Wisente, Elche, Wildschweine und Przewalski-Pferde, die hier für Auswilderungsprogramme in der Mongolei gezüchtet werden. Die weitläufigen Gehege erfordern Geduld, machen Tierbeobachtungen aber umso besonderer. Nimm ein Fernglas mit und plane deinen Besuch zur Otterfütterung um 15:00.
  2. Ein 17.-Jahrhundert-Schiff im Museum Batavialand betreten: Der originalgetreue Nachbau des VOC-Schiffs Batavia wurde über zehn Jahre hinweg mit historischen Materialien und Techniken gebaut. Spaziere über knarrende Decks, tauche in das Leben an Bord im Goldenen Zeitalter ein und schau Handwerkern in Schmiede, Seilerei und Holzwerkstatt zu. Das Originalschiff sank 1629 auf seiner Jungfernfahrt vor Australien.
  3. Niederländische Luftfahrtgeschichte im Aviodrome entdecken: Dieses Luftfahrtmuseum zeigt über 100 historische Flugzeuge, darunter eine begehbare Boeing 747, eine Lockheed Constellation und eine Nachbildung des Schiphol-Terminals von 1928. Kinder lieben die Flugsimulatoren und den Spielplatz rund um das Thema Gepäckabfertigung.
  4. Im Frühling die Tulpenrouten radeln: Zwischen April und Anfang Mai führen thematische Tulpenrouten durch Flevoland, Zeewolde und Dronten. Du kommst mit dem Rad, zu Fuß oder mit dem Auto an leuchtenden Blumenfeldern vorbei. Das flache Land und die gut ausgeschilderten Radwege machen es auch für Gelegenheitsradler entspannt.
  5. Das Robert Morris Observatorium besuchen: Diese Land-Art-Installation von 1977 gehört zu den ersten Kunstwerken in Flevoland und bietet eine ruhige, fast meditative Erfahrung von Himmel und Landschaft. Die konstruierten Elemente lenken den Blick auf Horizont und Licht, die in dieser weiten, flachen Gegend eine zentrale Rolle spielen.

Anreise nach Lelystad und Mobilität vor Ort

Lelystad erreichst du unkompliziert aus der ganzen NL und darüber hinaus. Direkte Zugverbindungen bringen dich vom Bahnhof Lelystad Centrum nach Amsterdam, Almere, Zwolle, Leeuwarden und Groningen. Vom Flughafen Amsterdam Schiphol fährt ebenfalls ein direkter Zug nach Lelystad. Mit dem Auto verläuft die A6 östlich der Stadt mit drei Anschlussstellen und verbindet Richtung Norden Friesland und Richtung Süden die Randstad.

Vor Ort ist das Fahrrad dank flacher Landschaft und dichtem Radwegenetz ideal. Fahrräder kannst du unter anderem im Besucherzentrum des Natuurpark Lelystad und an verschiedenen Stellen in der Stadt leihen. Außerdem gibt es ein gut ausgebautes Busnetz zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten.

Wann du am besten kommst

Die beste Reisezeit für Lelystad ist von spätem Frühling bis frühem Herbst, etwa von Mai bis September. In diesen Monaten ist das Wetter mild, die Tage sind lang und perfekt für Radfahren, Spaziergänge und Zeit am Wasser. Im Frühling gibt es Nachwuchs im Natuurpark Lelystad und die spektakulären Tulpenfelder. Der Sommer lockt mit angenehmen Temperaturen und Fährfahrten zu den Marker Wadden. Der Herbst bringt bunte Landschaften und weniger Besucher.

Auch der Winter hat seinen Reiz. Museen, das Batavia Stad Fashion Outlet mit über 150 Shops und Rabatten von 30 bis 70 Prozent sowie Indoor-Attraktionen sind geöffnet. Die ruhige Stimmung und die nebligen Wasserlandschaften schaffen eine besondere Atmosphäre, die perfekt zum Leben auf dem Hausboot passt.

Ein lebendiges Denkmal menschlicher Ingenieurskunst

Ein Aufenthalt auf einem Hausboot in Lelystad verbindet dich mit etwas ganz Besonderem: Du schwimmst über Land, das der Mensch dem Meer abgerungen hat. Die ältesten Spuren menschlicher Besiedlung in dieser Gegend sind rund 6.500 Jahre alt, als das Land sumpfig, aber bewohnbar war. Steigende Meeresspiegel überfluteten es später und formten die Zuiderzee, die jahrhundertelang eine wichtige Schifffahrtsroute zwischen Amsterdam und der Nordsee war.

Die Entscheidung zur Landgewinnung fiel noch vor dem Zweiten Weltkrieg. 1950 begann der Bau von künstlichen Inseln, auf denen Deicharbeiter in Holzbaracken lebten. 1955 erreichten sie das Festland, und 1957 pumpten riesige Pumpwerke den Polder trocken. Zehn Jahre lang lebten hier nur Ingenieure und Arbeiter. 1967 wurde die Stadt offiziell für alle eröffnet.

Buche jetzt ein Hausboot und werde Teil dieser Geschichte, während du auf dem Wasser schläfst an einem Ort, der die besondere Beziehung der NL zum Meer feiert. Kaum ein anderes Reiseziel verbindet Ingenieursgeschichte, wilde Natur, überraschende Kunst und echte Ruhe so eindrucksvoll.

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